Häufige Fragen
Über die Freimaurerei kursieren viele Vorstellungen — manche zutreffend, viele nicht. Hier finden Sie offene Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.
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Ist die Freimaurerei ein Geheimbund?
Nein. Wer wir sind, wo wir uns treffen und wofür wir stehen, ist öffentlich — Sie lesen es gerade. Vertraulich sind allein unsere Rituale und das, was Brüder einander im Vertrauen anvertrauen. Man nennt uns deshalb treffender eine Gemeinschaft mit Geheimnissen als eine Geheimgesellschaft.
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Was geschieht an einem Gästeabend?
Ein Gespräch in ungezwungener Runde. Meist gibt es einen Vortrag oder ein Thema, anschließend Zeit für Fragen und Begegnung. Sie müssen nichts vorbereiten, nichts mitbringen und gehen keinerlei Verpflichtung ein. Ein Anzug ist üblich.
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Was bedeutet es, dass Sie zum Freimaurerorden gehören?
Unsere Loge gehört zur Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland — dem Freimaurerorden. Er steht in der christlichen Lehrart und ist der skandinavischen Tradition verbunden. Das unterscheidet uns von anderen Ausprägungen der Freimaurerei: Bei uns bilden das christliche Menschenbild und die Lehre Jesu Christi die Grundlage der Arbeit.
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Muss ich einer Kirche angehören?
Eine formale Kirchenmitgliedschaft verlangen wir nicht. Wohl aber die Bereitschaft, sich auf das christliche Menschenbild einzulassen, das unserer Arbeit zugrunde liegt. Wer damit nichts anfangen kann, wird bei uns nicht glücklich — das sagen wir lieber vorher offen.
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Können Frauen Mitglied werden?
Unser Orden ist ein Bruderkreis; die Mitgliedschaft steht Männern offen. Unsere Schwestern — die Ehefrauen und Partnerinnen der Brüder — sind uns eng verbunden und bei unseren Festen selbstverständlich dabei, etwa beim Rosenfest.
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Wird bei Ihnen über Politik oder Geschäfte gesprochen?
Nicht in der Loge. Parteipolitik und Religionsstreit bleiben draußen — gerade das ermöglicht es, dass Männer sehr verschiedener Herkunft und Überzeugung einander als Brüder begegnen. Wer eine Loge für geschäftliche Beziehungen sucht, ist bei uns falsch.
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Wie viel Zeit muss ich mitbringen?
Wir treffen uns dienstags. Wie regelmäßig Sie teilnehmen, entscheiden Sie selbst — Beruf und Familie haben Vorrang. Wer allerdings nie kommt, wird von der Freimaurerei wenig haben.
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Wie wird man Mitglied?
Am Anfang steht immer das Kennenlernen: ein Gästeabend, dann weitere Gespräche, in denen beide Seiten prüfen, ob es passt. Es gibt keine Werbung und keine Eile — der Weg dauert seine Zeit, oft ein Jahr oder länger. Am Ende entscheidet die Loge gemeinsam über die Aufnahme.
Ihre Frage war nicht dabei? Schreiben Sie uns — wir antworten offen.
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